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Holger Brandes: Der männliche Habitus Band II:
Männerforschung
und Männerpolitik 2002, Leske und Budrich, Opladen, 275 S.
Aus der Verlagsankündigung:
Genauso wenig wie es ein biologisch begründetes Wesen des Mannes (oder
der Frau)
gibt, existiert eine über Zeit und sozialen Raum unveränderliche
"Männlichkeit". Vielmehr bringen jede Kultur, jedes soziale
Milieu und jede
Generation ihre eigenen und spezifischen Interpretationen von
"Männlichkeit"
(und "Weiblichkeit") hervor.
Dieser 2. Band zum "männlichen Habitus" stellt ein
theoretisches
Rahmenkonzept für die Männerforschung vor und behandelt hiervon
ausgehend
exemplarische Fragestellungen wie den Zusammenhang von Einstellungen,
männlicher
Identität und Körperlichkeit, "Männlichkeit" in
unterschiedlichen
Kulturen, Milieus und Generationen, Unterschiede zwischen Ost- und
Westdeutschland, die
Bedeutung von Männerbünden und -riten für die Gegenwart, das
Gesundheitsverhalten von Männern, Männer in einem sogenannten
"Frauenberuf" und Männerpolitik als Teil von
Geschlechterdemokratie.
Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Männerforschung und Männer-Erforschung
Diesseits und jenseits des Ödipuskomplexes: Zur Psychoanalyse des
Mannes
Männlicher Habitus und soziale Praxis: Ein theoretisches Rahmenkonzept
Einstellungen und deren Wandel: Repräsentative Befragungen und ihre
Interpretation
Männlichkeiten und soziale Milieus: Unterschiedliche Deutungsmuster von
"Männlichkeit"
Männliche Identität, Generation und Lebensalter (zusammen mit
Wolfgang Menz)
Eine Frage der Ehre: "Männlichkeit" in unterschiedlichen
Kulturen
"Ostmänner" und "Westmänner": Hegemoniale
Männlichkeiten in Deutschland
Männerbünde: Das "archaische männliche Erbe" und
die
mythopoetische Männerbewegung
"Risikofaktor Männlichkeit"? Zum Gesundheitsverhalten von
Männern
Männer in einem "Frauenberuf"? Konstruktionen von
"Männlichkeit" in der Sozialen Arbeit
Vom "Fisch ohne Fahrrad" zum Tandem? Eine Standortbestimmung zu
Männerpolitik und Geschlechterdemokratie
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