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Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften

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(© 1999-2009,
Erik Ründal)
 

 

Holger Brandes: Der männliche Habitus Band II: Männerforschung und Männerpolitik 2002, Leske und Budrich, Opladen, 275 S.

Aus der Verlagsankündigung:
Genauso wenig wie es ein biologisch begründetes Wesen des Mannes (oder der Frau) gibt, existiert eine über Zeit und sozialen Raum unveränderliche "Männlichkeit". Vielmehr bringen jede Kultur, jedes soziale Milieu und jede Generation ihre eigenen und spezifischen Interpretationen von "Männlichkeit" (und "Weiblichkeit") hervor.
Dieser 2. Band zum "männlichen Habitus" stellt ein theoretisches Rahmenkonzept für die Männerforschung vor und behandelt hiervon ausgehend exemplarische Fragestellungen wie den Zusammenhang von Einstellungen, männlicher Identität und Körperlichkeit, "Männlichkeit" in unterschiedlichen Kulturen, Milieus und Generationen, Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, die Bedeutung von Männerbünden und -riten für die Gegenwart, das Gesundheitsverhalten von Männern, Männer in einem sogenannten "Frauenberuf" und Männerpolitik als Teil von Geschlechterdemokratie.

Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Männerforschung und Männer-Erforschung
Diesseits und jenseits des Ödipuskomplexes: Zur Psychoanalyse des Mannes
Männlicher Habitus und soziale Praxis: Ein theoretisches Rahmenkonzept
Einstellungen und deren Wandel: Repräsentative Befragungen und ihre Interpretation
Männlichkeiten und soziale Milieus: Unterschiedliche Deutungsmuster von "Männlichkeit"
Männliche Identität, Generation und Lebensalter (zusammen mit Wolfgang Menz)
Eine Frage der Ehre: "Männlichkeit" in unterschiedlichen Kulturen
"Ostmänner" und "Westmänner": Hegemoniale Männlichkeiten in Deutschland
Männerbünde: Das "archaische männliche Erbe" und die mythopoetische Männerbewegung
"Risikofaktor Männlichkeit"? Zum Gesundheitsverhalten von Männern
Männer in einem "Frauenberuf"? Konstruktionen von "Männlichkeit" in der Sozialen Arbeit
Vom "Fisch ohne Fahrrad" zum Tandem? Eine Standortbestimmung zu Männerpolitik und Geschlechterdemokratie

brandes 2002

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