AIM GENDERArbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und
Geschlechterforschung -
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Martin Dinges (Hg.): Männer - Macht - Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute. Frankfurt/M.: Campus, 2005. (232 S., kartoniert; EUR 24,90/EUA 25,60/SFR 43,70; ISBN 3-593-37859-0) Aus der Verlagsankündigung: Karl der Große, ein habsburgischer Offizier des 19. oder ein Fußballfan des 20. Jahrhunderts repräsentieren jeweils in ihrer Zeit vorherrschende Bilder von Männlichkeit. Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit des australischen Soziologen Connell, das er 1987 zunächst in seinem Werk Gender and Power vorstellte, erlaubt es, diese Männlichkeitskonstruktionen und die damit verbundenen Machtbeziehungen zu fassen. Innerhalb der Männerforschung ist das Konzept der hegemonialen Männlichkeit mittlerweile international zum leitenden Paradigma geworden. Wie dieses Konzept für die Geschlechtergeschichte nutzbar gemacht werden kann, zeigen die Autorinnen und Autoren in diesem Band. Ihr Ziel ist es, die Diskussion um das Konzept hegemonialer Männlichkeit theoretisch und empirisch voranzubringen. Die historische Streuung der Themen vom 12. bis zum 20. Jahrhundert zielt darauf, der Debatte die bisher fehlende historische Tiefenschärfe zu verleihen. Beiträge aus Nachbardisziplinen verleihen dabei ein interdisziplinäres Profil. Das Konzept der hegemonialen Männlichkeit ist nicht nur für die genannten wissenschaftlichen Disziplinen bedeutend, sondern greift auch Problemstellungen aus der allgemeineren Diskussion um Gleichstellungspolitik und Gender-Mainstreaming auf. Beiträge von: Bea Lundt, Andrea Moshövel, Nicole Grochowina, Marian Füssel, Christa Hämmerle, Miriam Rürup, Marc Schindler, Martin Lücke, Almut Sülzle, Monika Szczepaniak, Michael Meuser, Sylka Scholz und Martin Dinges. Eine Rezension von Olaf Stieglitz findet sich unter http://www.sehepunkte.historicum.net/2006/04/8600.html.
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