aim gender

AIM GENDER



Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften

INHALT
AIM Gender
Homepage
 
AK Aktuell
AK Berichte
AK Mitglieder
AK Links
AK Publikationen
AK Tagungen
 
Kontakt
Email
 
(© 1999-2009,
Erik Ründal)
 

 

Sylka Scholz: Männlichkeit erzählen. Lebensgeschichtliche Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer. Münster: Westfälisches Dampfboot (2004); 24,80 Euro.

scholz 2004

Inhaltsangabe:

Wie wurden der Zusammenbruch des Erwerbssystems der DDR und die anschließende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes von ostdeutschen Männern erfahren und bewältigt? Im Mittelpunkt der biographischen Untersuchung steht die Frage, welche Folgen die Veränderungen im Erwerbssystem für individuelle Identitätskonstruktionen haben, denn männliche Identität konstituiert sich in (spät)modernen Gesellschaften vor allem in und durch Erwerbsarbeit. Analysiert wird auch, wie die aus der staatlich forcierten Gleichberechtigung der Geschlechter folgenden Ambivalenzen und Widersprüche erfahren wurden. Auf welche gesellschaftlichen Konstruktionen von Männlichkeit(en) beziehen sich die Interviewten? Welche Veränderungsprozesse haben sich in dieser Hinsicht seit der politischen Wende 1989 vollzogen?
In kritischer Auseinandersetzung mit der Forschungsmethode wird das narrative Interview als eine soziale Praxis der Konstruktion von Biographie, Identität und Geschlecht untersucht. Davon ausgehend werden drei Ebenen der biographischen Konstruktion von Männlichkeit(en) analytisch differenziert: Was erzählt wird (Inhalt), wie es erzählt wird (Form) und wie sich auf den Interviewenden bezogen wird (Interaktion).

zurück zur Bücherseite

 


[ Aktuell | Berichte | Mitglieder | Links | Publikationen | Tagungen | Kontakt ]