AIM GENDERArbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und
Geschlechterforschung -
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Sylka Scholz: Männlichkeit erzählen. Lebensgeschichtliche Identitätskonstruktionen ostdeutscher Männer. Münster: Westfälisches Dampfboot (2004); 24,80 Euro.
Inhaltsangabe: Wie wurden der Zusammenbruch des Erwerbssystems der DDR und die anschließende Flexibilisierung des Arbeitsmarktes von ostdeutschen Männern erfahren und bewältigt? Im Mittelpunkt der biographischen Untersuchung steht die Frage, welche Folgen die Veränderungen im Erwerbssystem für individuelle Identitätskonstruktionen haben, denn männliche Identität konstituiert sich in (spät)modernen Gesellschaften vor allem in und durch Erwerbsarbeit. Analysiert wird auch, wie die aus der staatlich forcierten Gleichberechtigung der Geschlechter folgenden Ambivalenzen und Widersprüche erfahren wurden. Auf welche gesellschaftlichen Konstruktionen von Männlichkeit(en) beziehen sich die Interviewten? Welche Veränderungsprozesse haben sich in dieser Hinsicht seit der politischen Wende 1989 vollzogen?
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