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Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften

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(© 1999-2009,
Erik Ründal)
 

 

Workshop in Wien, 12. Mai 2000


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Ute Frevert (Bielefeld)

Männer-(T)Räume:
Die allgemeine Wehrpflicht und ihre geschlechtergeschichtlichen Implikationen

kommentiert von Wolfgang Schmale (Wien)

UTE FREVERT, Professorin für Allgemeine Geschichte mit bes. Berücksichtigung des 19./20. Jahrhunderts an der Universität Bielefeld, Fellow am Center for Advanced Study of the Behavioural Sciences Stanford (2000/2001). Forschungsschwerpunkte: Sozial-, Kultur- und Geschlechtergeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, v.a. Sozialpolitik, soziale Klassen, Militär. Dazu zahlreiche Bücher und Aufsätze, jüngst u.a.: zus. mit Aleida Assmann, Geschichtsvergessenheit - Geschichtsversessenheit. Vom Umgang mit deutschen Vergangenheiten nach 1945, Stuttgart 1999; Hg., zus. mit Heinz-Gerhard Haupt, Der Mensch im 19. und 20. Jahrhundert, 2 Bde., Frankfurt/M. 1999; Hg., Das Neue Jahrhundert. Europäische Zeitdiagnosen und Zukunftsentwürfe um 1900, Göttingen 2000. Zur Männergeschichte des Militärs u.a.: Ehrenmänner. Das Duell in der bürgerlichen Gesellschaft, München 1991; Das Militär als "Schule der Männlichkeit". Erwartungen, Angebote, Erfahrungen im 19. Jahrhundert, in: Ute Frevert Hg., Militär und Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert, Stuttgart 1997, S. 145-173.

WOLFGANG SCHMALE, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Wien. Schwerpunkte in Lehre und Forschung: Europäische Geschichte, Geschichte Frankreichs, Männergeschichte. U.a. Publikationen zur Männergeschichte: Hg., zus. mit Stefan Heiss: Polizei und schwule Subkulturen, Leipzig 1999 (Themenheft der Zeitschrift Comparativ), darin: "Polizei"-Überwachung und "mann-männliche Subkultur" in der Neuzeit: eine Hinführung zum Thema, S. 9-24; Hg., MannBilder. Ein Lese- und Quellenbuch zur historischen Männerforschung, Berlin 1998, darin: Gender Studies, Männergeschichte, Körpergeschichte, S. 7-33.



Stefan Zahlmann (Berlin)

Anatomie des Konsums:
Die Körper ausländischer Männer in der deutschen Anzeigenwerbung seit dem frühen 19. Jahrhundert

kommentiert von Ingrid Bauer (Salzburg)

STEFAN ZAHLMANN, Dissertation über Körper und Konfliktkultur in Spielfilmen der DDR und BRD; Habilitationsprojekt zu Persönlichkeitskonzepten und Zeiterfahrung in der wissenschaftlichen und belletristischen Literatur des 19. Jahrhunderts (Deutschland - USA). Veröffentlichungen zur Geschichte der audiovisuellen Kultur des 19. und 20. Jahrhunderts (Werbung, Film), zur Körper- und Geschlechtergeschichte, zur Geschichte des kulturellen Gedächtnisses, zur Bildungsgeschichte, u.a.: Geregelte Identität. Männlichkeitskonzepte und Partnerschaft in Spielfilmen der DDR, in: Wolfgang Schmale Hg., MannBilder. Ein Lese- und Quellenbuch zur historischen Männerforschung, Berlin 1998, S. 221-266; Vom Bonvivant zum Ironman. 100 Jahre Männerkörper in der deutschen Konsumwerbung, in: Clemens Wischermann/Stefan Haas, Körper mit Geschichte. Der menschliche Körper als Ort der Selbst- und Weltdeutung, Stuttgart 2000.

INGRID BAUER, Historikerin an der Universität Salzburg; wissenschaftliche Leiterin des Boltzmann-Instituts für Gesellschafts- und Kulturgeschichte in Salzburg. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Geschlechterordnungen in Kriegs- und Nachkriegsgesellschaften, "Die bedeutungsvollen Fremden": historisch-anthropologische Studien zum Szenario Besatzung. Publikationen u.a.: Odysseus, Penelope und die "Besatzungsbraut". Anmerkungen zum Verhältnis der Geschlechter im Nachkriegsjahrzehnt, in: Gernot Heiss/Alena Míková/Jií Peek/Oliver Rathkolb Hg., An der Bruchlinie. Österreich und die Tschechoslowakei nach 1945, Innsbruck/Wien 1998, S. 205-215; Die "Ami-Braut" - Platzhalterin für das Abgespaltene? Zur (De-)Konstruktion eines Stereotyps der österreichischen Nachkriegsgeschichte 1945-1955, in: L'Homme Z.F.G. 7/1 (1996), S. 107-121.


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