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Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften

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(© 1999-2009,
Erik Ründal)
 
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Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften
AIM GENDER

Tagungsprogramm

Dritte Tagung

in Stuttgart-Hohenheim, Donnerstag 24. bis Samstag 26. Juni 2004

(Stand: 29. Juni 2004)


Donnerstag, 24. Juni

18:00 Gemeinsames Abendessen

19:00 Begrüßung und Einführung

19:00-19:10 Dieter Bauer

19:10-19:30 Martin Dinges

19:30-ca. 20:30 Christa Hämmerle: Zur Relevanz des Connell'schen Konzepts hegemonialer Männlichkeit für "Militär und Männlichkeit/en in der Habsburgermonarchie (1868-1914/18)" (Einführungsvortrag und Diskussion)

danach: Get together drinks

Freitag, 25. Juni

09:00 Sektion 1: Hegemonie durch Männerbünde? (Leitung: Martin Dinges)

09:00-09:20 Stephan Peters: Elite sein. Die Wirkmechanismen studentischer Korporationen zur Bildung und Reproduktion eines elitären Netzwerkes

09:20-09:40 Miriam Rürup: Auf Kneipe und Fechtboden: Konstruktion von Männlichkeit in jüdischen Studentenverbindungen vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus

09:40-09:50 Marian Füssel: Studentenkultur als Ort hegemonialer Männlichkeit? Überlegungen zum Wandel akademischer Habitusformen von Ancien Regime zur Moderne (WIP)

09:50-10:20 Diskussion

10:20 Kaffee-Pause

10:50 Sektion 2: Männlichkeitsrepräsentation in Sport, Musik und Pop-Kultur (Leitung: Sylka Scholz)

10:50-11:10 Britt Schlehahn: Widerspenstige männliche Körper. Die Konstruktion von körperlicher Männlichkeit im Skispringen

11:10-11:30 Almut Sülzle: Fußballstadion - eine der letzten Männerdomänen? Ethnografische Anmerkungen zur Geschlechterkonstruktion bei jugendlichen Fußballfans

11:30-11:40 Georg Straube: Repräsentationen männlicher Körper in den neuen Männermagazinen (WIP)

11:40-11:50 Tobias Kirsch: Hegemoniale Männlichkeit in der popkulturellen Gegenwart (WIP)

11:50-12:30 Diskussion

12:30 Mittagessen

13:30 Sektion 3: Religion und Rasse als Ressourcen für Männlichkeiten (Leitung: Elke Kleinau)

13:30-13:50 Christine Fuchs: Kolonialismus, "Weißheit" und Männlichkeit im deutschsprachigen universalistischen Diskursen

13:50-14:00 Eva Bischoff: Anachronistische Körper: Zur Konstruktion weißer, bürgerlicher Männlichkeit im medizinisch-kriminologischen Diskurs um 1900 (WIP)

14:00-14:10 Michael Weidert: Männlichkeitskonstruktionen im Bereich der christlichen Missionen in den deutschen afrikanischen Kolonien 1884-1918 - Das Beispiel Deutsch-Ostafrika (WIP)

14:10-14:30 Marc Schindler: Der philanthropische Entwurf kolonialer Männlichkeit in den französischen Kolonien Indochinas und die Erfindung einer ethnischen Vaterschaft (1894-1914)

14:30-14:40 Yvonne Maria Werner: Christliche Männlichkeit - Ein Paradox der Moderne. Nordeuropa 1840-1940 (WIP)

14:40-15:30 Diskussion

15:30 Kaffee-Pause

16:00 Sektion 4: Prostitution und Kosten männlicher Geschlechtsrollen als Grenze für hegemoniale Männlichkeiten? (Leitung: Michael Meuser)

16:00-16:20 Martin Lücke: Geschichte der mann-männlichen Prostitution im Kaiserreich und in der Weimarer Republik

16:20-16:40 Fritjof Bönold: Kleine Helden in Not? Jungen und Männer - von ihrer Rolle unterdrückt?

16:40-17:00 Martin Fischer: Hegemoniale Männlichkeit und das Problem der männlichen Victimization

17:00-18.00 Diskussion

18:00 Abendessen

19:00 Sektion 6: Projektvorstellungen - WIP (Leitung: Erik Ründal)

19:00-19:20 Karin Töpsch / Stefan Selke: Gender Impact Assessment im Fachbereich Digitale Medien (Vortrag)

19:20-19:30 Marc Gärtner: Work Changes Gender: Neuorientierung männlicher Lebensweisen - Neue Formen der Arbeit - Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter

19:30-19:40 Elena Müller: Vom adretten Anzugträger zum Super-Macho - der rasante Wandel der Männlichkeits-Vorstellung in Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion

19:40-19:50 Michael Zwick / Stefan Selke: Männlichkeit als Risiko

19:50-20:15 Diskussion

Samstag, 26. Juni

09:00 Sektion 7: Diffusere hegemoniale Männlichkeiten in Literatur und Kunst? (Leitung: Bea Lundt)

09:00-09:20 Monika Szczepaniak: Gewalt in Blau. Zum Gewaltdiskurs in Blaubart-Texten des 20. Jahrhunderts aus der Sicht der Männlichkeitsforschung

09:20-09:40 Susan Nurmi-Schomers: Der männliche Künstler als Konstrukteur: surrealistische (Re)-Konstruktionen des /der Anderen

09:40-10:20 Diskussion

10:20 Kaffee-Pause

10:50 Sektion 8: Historische Tiefenschärfe für hegemoniale Männlichkeiten! (Leitung: Christa Hämmerle)

10:50-11:10 Bea Lundt: Der Mythos vom Kaiser Karl. Die Konstruktion europäischer Männlichkeit im Mittelalter

11:10-11:30 Andrea Moshövel: "Der hat ainen weibischen muot, der ..." Männlichkeitskonstruktionen bei Konrad von Megenberg und Hildegard von Bingen

11:30-11:50 Nicole Grochowina: Die Opfer des Herren. Das Ringen um Männlichkeiten in täuferischen Martyrologien des 16. und 17. Jahrhunderts

11:50-12:30 Diskussion

12:30 Mittagessen

13:30 Sektion 9: US-amerikanische Männlichkeiten (Leitung: Jürgen Martschukat)

13:30-13:45 Konrad Pahlke: Father Knows Best? Väter in den USA der 1950er Jahre

13:45-14:00 Olaf Kruithoff: Die New Christian Right und der Enemy Within: Konservativ-religiöse Männlichkeiten und Abgrenzungen zur Homosexualität

14:00-14:10 Ralph Poole: Kommentar

14:10-14:30 Diskussion

14:30 Sektion 10: Hegemonie und Habitus gleichzeitig Abschlussdiskussion (Leitung: Dieter Bauer)

14:30-14:50 Sylka Scholz: Männliche Hegemonie oder männliche Herrschaft?

14:50-15:10 Holger Brandes: Thesen zur Verknüpfung von Connell und Bourdieu

15:10-15:30 Michael Meuser: Habituskonfigurationen: Geschlecht und Ethnizität

15:30-15:50 Matthias Rudlof: Widersprüchliche Männlichkeiten in der Postmoderne

15:50-16:30 Diskussion

ca. 16:30 Schluß der Tagung

 

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