Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer-
und Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften
AIM GENDER
Tagungsprogramm
Dritte Tagung
in Stuttgart-Hohenheim, Donnerstag 24. bis Samstag 26. Juni 2004
(Stand: 29. Juni 2004)
Donnerstag, 24. Juni
18:00 Gemeinsames Abendessen
19:00 Begrüßung und Einführung
19:00-19:10 Dieter Bauer
19:10-19:30 Martin Dinges
19:30-ca. 20:30 Christa Hämmerle: Zur Relevanz des Connell'schen Konzepts hegemonialer
Männlichkeit für "Militär und Männlichkeit/en in der Habsburgermonarchie
(1868-1914/18)" (Einführungsvortrag und Diskussion)
danach: Get together drinks
Freitag, 25. Juni
09:00 Sektion 1: Hegemonie durch Männerbünde? (Leitung: Martin Dinges)
09:00-09:20 Stephan Peters: Elite sein. Die Wirkmechanismen studentischer Korporationen zur
Bildung und Reproduktion eines elitären Netzwerkes
09:20-09:40 Miriam Rürup: Auf Kneipe und Fechtboden: Konstruktion von Männlichkeit in
jüdischen Studentenverbindungen vom Kaiserreich bis zum Nationalsozialismus
09:40-09:50 Marian Füssel: Studentenkultur als Ort hegemonialer Männlichkeit? Überlegungen
zum Wandel akademischer Habitusformen von Ancien Regime zur Moderne (WIP)
09:50-10:20 Diskussion
10:20 Kaffee-Pause
10:50 Sektion 2: Männlichkeitsrepräsentation in Sport, Musik und Pop-Kultur
(Leitung: Sylka Scholz)
10:50-11:10 Britt Schlehahn: Widerspenstige männliche Körper. Die Konstruktion von
körperlicher Männlichkeit im Skispringen
11:10-11:30 Almut Sülzle: Fußballstadion - eine der letzten Männerdomänen?
Ethnografische Anmerkungen zur Geschlechterkonstruktion bei jugendlichen Fußballfans
11:30-11:40 Georg Straube: Repräsentationen männlicher Körper in den neuen
Männermagazinen (WIP)
11:40-11:50 Tobias Kirsch: Hegemoniale Männlichkeit in der popkulturellen Gegenwart (WIP)
11:50-12:30 Diskussion
12:30 Mittagessen
13:30 Sektion 3: Religion und Rasse als Ressourcen für Männlichkeiten
(Leitung: Elke Kleinau)
13:30-13:50 Christine Fuchs: Kolonialismus, "Weißheit" und Männlichkeit im
deutschsprachigen universalistischen Diskursen
13:50-14:00 Eva Bischoff: Anachronistische Körper: Zur Konstruktion weißer, bürgerlicher
Männlichkeit im medizinisch-kriminologischen Diskurs um 1900 (WIP)
14:00-14:10 Michael Weidert: Männlichkeitskonstruktionen im Bereich der christlichen Missionen
in den deutschen afrikanischen Kolonien 1884-1918 - Das Beispiel Deutsch-Ostafrika
(WIP)
14:10-14:30 Marc Schindler: Der philanthropische Entwurf kolonialer Männlichkeit in den
französischen Kolonien Indochinas und die Erfindung einer ethnischen Vaterschaft
(1894-1914)
14:30-14:40 Yvonne Maria Werner: Christliche Männlichkeit - Ein Paradox der Moderne.
Nordeuropa 1840-1940 (WIP)
14:40-15:30 Diskussion
15:30 Kaffee-Pause
16:00 Sektion 4: Prostitution und Kosten männlicher Geschlechtsrollen als Grenze für hegemoniale Männlichkeiten? (Leitung: Michael Meuser)
16:00-16:20 Martin Lücke: Geschichte der mann-männlichen Prostitution im Kaiserreich und in der
Weimarer Republik
16:20-16:40 Fritjof Bönold: Kleine Helden in Not? Jungen und Männer - von ihrer Rolle
unterdrückt?
16:40-17:00 Martin Fischer: Hegemoniale Männlichkeit und das Problem der männlichen
Victimization
17:00-18.00 Diskussion
18:00 Abendessen
19:00 Sektion 6: Projektvorstellungen - WIP (Leitung: Erik Ründal)
19:00-19:20 Karin Töpsch / Stefan Selke: Gender Impact Assessment im Fachbereich Digitale
Medien (Vortrag)
19:20-19:30 Marc Gärtner: Work Changes Gender: Neuorientierung männlicher Lebensweisen -
Neue Formen der Arbeit - Chancen für die Gleichstellung der Geschlechter
19:30-19:40 Elena Müller: Vom adretten Anzugträger zum Super-Macho - der rasante Wandel der
Männlichkeits-Vorstellung in Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion
19:40-19:50 Michael Zwick / Stefan Selke: Männlichkeit als Risiko
19:50-20:15 Diskussion
Samstag, 26. Juni
09:00 Sektion 7: Diffusere hegemoniale Männlichkeiten in Literatur und Kunst?
(Leitung: Bea Lundt)
09:00-09:20 Monika Szczepaniak: Gewalt in Blau. Zum Gewaltdiskurs in Blaubart-Texten des 20.
Jahrhunderts aus der Sicht der Männlichkeitsforschung
09:20-09:40 Susan Nurmi-Schomers: Der männliche Künstler als Konstrukteur: surrealistische
(Re)-Konstruktionen des /der Anderen
09:40-10:20 Diskussion
10:20 Kaffee-Pause
10:50 Sektion 8: Historische Tiefenschärfe für hegemoniale Männlichkeiten!
(Leitung: Christa Hämmerle)
10:50-11:10 Bea Lundt: Der Mythos vom Kaiser Karl. Die Konstruktion europäischer Männlichkeit
im Mittelalter
11:10-11:30 Andrea Moshövel: "Der hat ainen weibischen muot, der ..." Männlichkeitskonstruktionen bei Konrad von Megenberg und Hildegard von Bingen
11:30-11:50 Nicole Grochowina: Die Opfer des Herren. Das Ringen um Männlichkeiten in
täuferischen Martyrologien des 16. und 17. Jahrhunderts
11:50-12:30 Diskussion
12:30 Mittagessen
13:30 Sektion 9: US-amerikanische Männlichkeiten (Leitung: Jürgen Martschukat)
13:30-13:45 Konrad Pahlke: Father Knows Best? Väter in den USA der 1950er Jahre
13:45-14:00 Olaf Kruithoff: Die New Christian Right und der Enemy Within: Konservativ-religiöse
Männlichkeiten und Abgrenzungen zur Homosexualität
14:00-14:10 Ralph Poole: Kommentar
14:10-14:30 Diskussion
14:30 Sektion 10: Hegemonie und Habitus gleichzeitig Abschlussdiskussion
(Leitung: Dieter Bauer)
14:30-14:50 Sylka Scholz: Männliche Hegemonie oder männliche Herrschaft?
14:50-15:10 Holger Brandes: Thesen zur Verknüpfung von Connell und Bourdieu
15:10-15:30 Michael Meuser: Habituskonfigurationen: Geschlecht und Ethnizität
15:30-15:50 Matthias Rudlof: Widersprüchliche Männlichkeiten in der Postmoderne
15:50-16:30 Diskussion
ca. 16:30 Schluß der Tagung
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