Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und
Geschlechterforschung -
Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften
AIM GENDER
und
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart,
Referat Geschichte
in Verbindung mit dem
Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland
AKHFG
CALL FOR PAPERS
Vierte Tagung
in Stuttgart-Hohenheim, Donnerstagabend 2. bis Samstagnachmittag 4. Februar 2006 zum Thema:
"Geschlechterkonkurrenzen:
Männer - Männer, Männer - Frauen, Frauen - Frauen"
Deadlines
30.9.2005: Einreichen der Abstracts an
aim-gender@gmx.net
20.10.2005 (spätestens): Mitteilung über Annahme oder Ablehnung des Vorschlages
6.1.2006 (spätestens): Einreichen des fertigen Vortrags zur Veröffentlichung im Web
Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschern und Forscherinnen aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten.
Informationen über den Arbeitskreis und die ersten drei Tagungen sowie die dort diskutierten Papiere stehen unter
http://www.ruendal.de/aim/gender.html.
Aus der dritten Tagung ging ein Sammelband hervor, der im Oktober 2005 beim Campus-Verlag erscheint: Martin Dinges (Hg.): Männer - Macht - Körper. Hegemoniale Männlichkeiten vom Mittelalter bis heute.
Der AKHFG basiert auf Forschungstraditionen, die sich im Zusammenhang mit der sog. 2. Frauenbewegung der Nachkriegszeit entwickelten. Er ist die deutsche Sektion innerhalb der International Federation for Research in Women's History (IFRWH). Bei unterschiedlichen Akzenten überschneiden sich die Aufgaben und Ziele der beiden Arbeitskreise auf vielfältige Weise inhaltlich und personell. Grund genug, eine Tagung in Zusammenarbeit zu gestalten!
http://www.uni-flensburg.de/akhfg/
Thema der vierten Tagung ist "Geschlechterkonkurrenzen: Männer - Männer, Männer - Frauen, Frauen - Frauen". Dabei sollen Geschlechterkonkurrenzen innerhalb und zwischen den Geschlechtern thematisiert werden: Von Geschwister-, über Ausbildungs-, Berufs-, Ehe-, zu Arbeitsmarktkonflikten eröffnet sich hier ein weites Feld. Konflikte in gleichgeschlechtlichen Beziehungen und innerhalb geschlechterexklusiver sozialer Felder wie Männerbünden, Frauenvereinen, Orden etc. sind weitere Beispiele. Selbstverständlich soll jeweils auch Kooperation mit beachtet werden.
Dazu sind Beiträge über alle Epochen und aus den genannten Disziplinen sowie Nachbardisziplinen erwünscht. Wir bitten um Vorschläge für Einzelvorträge oder Sektionen (2 Stunden mit mehreren Vorträgen). Diese können z. B. thematisch, disziplinär und epochenspezifisch angelegt sein. Berichte über "work in progress" sind ausdrücklich willkommen.
Die ausgewählten Beiträge werden ab 6. Januar 2006 im Netz auf der Website des AIM GENDER veröffentlicht. Das erlaubt allen Teilnehmenden, sich die Papiere vorab durchzulesen. Während der Tagung werden nur noch Kurzpräsentationen von 8 Minuten gehalten, um so mehr Zeit für eine intensivere Diskussion zu lassen.
Tagungssprache ist Deutsch, Papiere und Vorträge können aber auch in englischer
Sprache vorgelegt bzw. gehalten werden.
Eine Finanzierung kann nicht übernommen werden.
Wir laden ein, Abstracts (höchstens eine Seite, max. 1800 Zeichen) für ein
Papier bis zum 30. September 2005 an
aim-gender@gmx.net zu schicken. Das Abstract muß Name, Fachrichtung, Position und E-Mail-Adresse des oder der Vorschlagenden und einen Vortragstitel enthalten. Die Problemstellung und die benutzten Materialien sollten klar herausgearbeitet werden. Aus diesen Abstracts wird das Programm zusammengestellt. Spätestens am 20. Oktober werden Sie informiert, ob Ihr Vorschlag für das Programm angenommen worden ist.
Allen an der Teilnahme Interessierten empfehlen wir, sich
umgehend bei der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart - Referat Geschichte, Im Schellenkönig 61, D-70184 Stuttgart (Tel: +49 711 164 0752) anzumelden.
Diese Anmeldung ist unabhängig von der Präsentation oder Annahme eines Diskussionspapiers. Anmeldungen und Rückfragen bitte an Frau K. Hopfensitz, E-Mail-Adresse:
hopfensitz@akademie-rs.de.
Die Einladenden
Prof. Dr. Martin Dinges und Erik Ründal, M.A., für AIM GENDER
Dr. Dieter Bauer, Referat Geschichte der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Prof. Dr. Bea Lundt als Bundeskoordinatorin für den AKHFG
Rückfragen zum Programm bitte an
martin.dinges@igm-bosch.de.
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